Deutsch-Klasse: Lernpatience, ein erfolgversprechendes Lernsystem

Die von Leitner entwickelte „Lernpatience“ dient zum Lernen von besonders schwierigem Stoff. Es handelt sich um eine Variante der Lernkartei für bis zu 20 Karteikarten. Die Fächer sind für 3, 5, 5, und 7 Karten ausgelegt. Wegen der geringen Anzahl an verwendeten Lernkarten können diese auch als Patience auf dem Tisch ausgebreitet werden. Damit wird der zu lernende Stoff zusätzlich etwas übersichtlicher.

Die Lernpatience ist somit nichts anders als eine extrem verkleinerte Lernkartei in etwas anderer räumlicher Anordnung. Da wie dort geht dasselbe vor sich: Widerspenstige Informationen, in unserem Fall Wortschatz zum Thema Körper, werden immer von neuem wiederholt, zehn- oder zwanzigmal oder noch öfter, so lange, bis sie weich werden, bis unser Gedächtnis sie verdauen kann. Die Grundsätze des Verarbeitens, Wiederholens und Merkens sind also die gleichen, nach denen auch eine Lernkartei aufgebaut ist – dass überflüssige Wiederholungen vermieden, die notwendigen dadurch aber nicht beeinträchtigt werden. Dennoch ist die Arbeit, die mit der Lernpatience bewältigt wird, ein wenig anders geartet. Sie ist gewissermassen das Fussfassen auf völlig unbekanntem Gebiet, in dem es keine Orientierungspunkte gibt, die allererste Bekanntschaft mit völlig fremdem und beziehungslosem Material.
(Leitner 1995, S. 124 f. Vgl. Heister 2009; Heister & Weßler-Poßberg 2011; Heister & Wälte & Weßler-Poßberg & Finke 2007).

Anleitung Lernpatience

Deutsch-Klasse: Lernpatience, ein erfolgversprechendes Lernsystem

Die von Leitner entwickelte „Lernpatience“ dient zum Lernen von besonders schwierigem Stoff. Es handelt sich um eine Variante der Lernkartei für bis zu 20 Karteikarten. Die Fächer sind für 3, 5, 5, und 7 Karten ausgelegt. Wegen der geringen Anzahl an verwendeten Lernkarten können diese auch als Patience auf dem Tisch ausgebreitet werden. Damit wird der zu lernende Stoff zusätzlich etwas übersichtlicher.

Die Lernpatience ist somit nichts anders als eine extrem verkleinerte Lernkartei in etwas anderer räumlicher Anordnung. Da wie dort geht dasselbe vor sich: Widerspenstige Informationen, in unserem Fall Wortschatz zum Thema Körper, werden immer von neuem wiederholt, zehn- oder zwanzigmal oder noch öfter, so lange, bis sie weich werden, bis unser Gedächtnis sie verdauen kann. Die Grundsätze des Verarbeitens, Wiederholens und Merkens sind also die gleichen, nach denen auch eine Lernkartei aufgebaut ist – dass überflüssige Wiederholungen vermieden, die notwendigen dadurch aber nicht beeinträchtigt werden. Dennoch ist die Arbeit, die mit der Lernpatience bewältigt wird, ein wenig anders geartet. Sie ist gewissermassen das Fussfassen auf völlig unbekanntem Gebiet, in dem es keine Orientierungspunkte gibt, die allererste Bekanntschaft mit völlig fremdem und beziehungslosem Material.
(Leitner 1995, S. 124 f. Vgl. Heister 2009; Heister & Weßler-Poßberg 2011; Heister & Wälte & Weßler-Poßberg & Finke 2007).

Anleitung Lernpatience